Weltfriedenstag 2016

KOLUMNE von Christian Kaiser:

Frieden ist so wichtig wie das Amen in der Kirche. Jeder will im Herzen Frieden. Keiner will wirklich Krieg. Doch was sehen wir den ganzen Tag im TV, im Internet und was lesen wir in Zeitschriften und Zeitungen? Lesen wir etwas über das friedliche Miteinander der Völker, oder genau das Gegenteil?! Die Mainstream-Medien basieren noch immer auf Angst, aber nicht nur die. Wir müssen anfangen, das Positive zu erkennen!

Jeder Mensch der den Krieg erlebt hat, möchte in Frieden, Freiheit und Glück leben. Die Flüchtlinge aus den Krisengebieten kommen nicht, weil sie in Deutschland so gut behandelt werden, sondern weil sie in größter Not sind. Wir müssen uns für Frieden stark machen und zwar alle! Keiner im ganzen Universum möchte erleben, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene sich wegen ihre Hautfarbe, ihres Glaubens, wegen Armut, Hunger und Durst bekriegen! Kein Soldat möchte Kinder und Jugendliche töten, was im Krieg aber nun mal passiert. Die meisten deutschen Soldaten wollen doch eigentlich Frieden. Und besonders stolz bin ich auf die Sanitäter. Das sind die wahren Helden!

Doch heute soll es um den Frieden gehen. Wir müssen einsehen, dass sich der Zweite Weltkrieg in erster Linie gegen Andersdenkende, gegen seelisch, geistig oder körperlich behinderte Menschen, gegen Revolutionäre Kräfte, natürlich gegen Juden und natürlich auch gegen Linke gerichtet hat. Die Linken, die Christen und auch die Muslime wollen Frieden, doch wir wissen nicht wie wir das erreichen können. Selbst die Rechten wollen nicht im Krieg hausen, zumindest die meisten. Und ich persönlich war auch bei den Friedensmahnwachen in Rostock und habe dort auch Freunde gefunden, auch wenn ich nicht die Meinung von einigen meiner Freunde teile. Aber der Ansatz der ersten Friedenskundgebungen war der Gleiche, denn spirituelle Menschen wollen auch Teil der Friedensbewegung sein und meiner Meinung nach werden sie von den Linken und natürlich auch von vielen Rechten ausgelacht. Und das finde ich falsch! Jeder hat das Recht gehört zu werden und die Linken sollten die spirituellen Menschen nicht nur akzeptieren, tolerieren und ihnen zuhören, sondern diese mit offenen Armen empfangen.

Ich stammen aus Rostock, bin ein Falke, war Mitglied in der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit und im Jahr 2016 ging es dem Rostocker Friedensbündnis  auf seiner tollen heutigen Veranstaltung natürlich auch um die Kinder. Viele werden Soldaten und sterben. Wir müssen verhindern, das Deutschland auch noch den Krieg durch Waffenexporte unterstützt, was ja leider passiert und von der Politik und Industrie auch noch gefördert wird. Alle müssen aktiv für den Frieden werden und deshalb beteiligt euch wieder aktiv an der Friedensarbeit und vor allem geht wählen am 4. September, wenn ihr aus Mecklenburg-Vorpommern kommt! Lasst euch nicht blenden. Setzt ein Zeichen gegen Rechts!

Frieden ist möglich, wenn wir ihn in uns selbst finden. Also sucht gefälligst in euch danach!

Rostock, 1. September 2016

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.