Konzept zur Hörspiel- und Trickserie der Mad Artists

IRRE ÜBERSINNLICH!
Zeichentrick- und Hörspielserie zum Thema seelische Probleme mit Fantasy- und Science-Fiction-Elementen

Hier der Trailer:

WICHTIGE DATEN ZUR SERIE:

Die Serie ist für Kinder ab 12 Jahren, aber auch Jugendliche und interessierte Erwachsene gedacht. Es wird 15-minütige Folgen inkl. am Anfang einen Vorspann und eine 1-minütige Rückschau und am Ende eine 1-minütigen Vorschau und einen Abspann geben. Erscheinungsweise: monatlich.

Es wird 3 Erzählebenen in der Serie geben:

  • Die Geschichte spielt in der realen Welt, in den Jahren 1997 bis in die Gegenwart. Die Lebensgeschichte, dient als Grundgerüst, in der erzählt wird, wie Marco, sein Bruder Timo und seine Familie mit dem seelischem Handicap beider Brüder zurecht kommen, wie sich Marco und Timo entwickeln und ihre Probleme bearbeiten, überwinden und schlussendlich dadurch stärker werden.
  • Die Science-Fiction-Ebene, die zuerst als Einbildung von Marco und Timo gedeutet werden kann, bei der sich aber im Laufe der Seriengeschichte herausstellt, dass doch mehr wahres dran ist als “Normalos” glauben wollen.
    Außerdem wird zudem insbesondere auf die Abductee-Thematik eingegangen Dazu gehört auch das Entführungserleben der Hauptfiguren, was ebenfalls als Traumerleben gesehen werden kann sowie diverse UFO-Sichtungen. Außerdem werden reale Erfahrungsberichte in die Story miteinbezogen. Marco reist ab dem Jahr 2000 durch Deutschland und interviewt Contactees. Ab der Folge 2 wird es in unregelmäßigen Abständen diese Erlebnisberichte geben.
  • Die Fantasy-Ebene, die vorerst in Marcos Träumen hervortritt, ist als Anlehnung an die Unendliche Geschichte von Michael Ende zu verstehen. Marco erlebt im Reich der Fantasie, Abenteuer, welche oft in Einzelepisoden erzählt werden. Im Marcos Erwachsenenalter verschmilzt die reale und diese fiktive Welt in seinen akuten psychotischen Phasen.

 

ZIELE DER SERIE:

ANTISTIGMA-ARBEIT:

Menschen mit seelischen Problemen werden in der Gesellschaft oft ausgegrenzt, obwohl das Thema seelische Gesundheit in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit stark an Bedeutung gewann. In den Mainstream-Medien werden, wenn auch teilweise ungewollt, diese Menschen oft negativ dargestellt, gerade in der Berichterstattung, seien es Printmedien, Internet oder Fernsehen.

Auch Menschen ohne seelische Erkrankungen, die glauben von Außerirdischen entführt worden zu sein, werden in unserer Gesellschaft belächelt, oder schlimmer noch ausgelacht! Deshalb werden diese Menschen mit einbezogen und es wird die Möglichkeit erwogen, dass es sich um reale Erlebnisse handelt.

Es gehört zum Ausdrucksmittel des Films, die handelnden Figuren in Stereotypen darzustellen. Das birgt die Gefahr, dass seelisch gehandicapte Menschen zu einseitig und oftmals falsch dargestellt werden. Dies verstärkt die negative Haltung der Gesellschaft. Menschen, die zum Beispiel eine Psychose haben, werden als „unberechenbare Monster“ dargestellt. Das möchte der Produzent Christian Kaiser, der selbst Betroffener von seelischen Problemen ist, in ein besseres Licht rücken.

DARSTELLUNG ALS INSTRUMENT:

Es ist dem Produzent äußerst wichtig, dass neben allem Humor und der Spannung, eine realistische und sensible Herangehensweise an das Thema psychische Erkrankung gewährleistet wird. So rückt diese Serie von der stereotypen Darstellungsform ab, wenn auch nicht vollkommen. Es kann nämlich durchaus spannender sein, die stereotype Darstellungsweise zu verlassen.

UNTERHALTUNG:

Die Serie wird einen ganz eigenen Humor haben. Ein großer Teil der Lebensgeschichte der Protagonisten, wird eine humorvolle Annäherung an das Thema Psychiatrie sein. So spielen einige Folgen in der psychiatrischen Klinik und deren Alltag wird auf witzige Weise gezeigt. Die Spannungskurven werden besonders in die Sci-Fi- und Fantasy-Ebenen eingearbeitet. Zusätzlich zu der Trickserie wird es verschiedene Hörspielserien geben, die in ihrer Handlung miteinander verknüpft sein werden.

 

HERANGEHENSWEISE:

Als Storyboard dienen die schon fertigen Comics aus seinem selbst verlegten Magazin FACTS & STORIES ( www.facts-and-stories.de ). Allerdings gibt es auch Drehbücher, in denen einige erweiterte Szenen schriftlich dargelegt werden. Der Großteil der Animationen wird mit Anime Studio 8 Pro bzw. 10 Pro erstellt, CrazyTalk Animator 2 Pipeline, iclone 5 Pro als Hintergrund werden die im Cartoon-Modus gefilterten 3D- und Realfilme, jedoch natürlich auch im selben Stil gezeichnete Hintergründe verwendet.

Wir freuen uns auf euch!

Eure Mad Artists

Das Trickfilm-Magazin TRIXILAND

Hallo liebe Leser,

mein Name ist Chr!s, einige nennen mich aber Kaisi. Ich erinnere mich gern an meine Schulzeit zurück. Es war auch eine Zeit mit einigen schlimmen Erlebnissen, aber ich bin gestärkt daraus hervorgegangen. Jetzt bin ich mal wieder zu Gast in einer Nervenklinik. Dort erging es mir nicht so gut, aber ich habe jetzt die wahren Ursachen meiner seelischen Probleme erkannt.

Ich habe meine Erlebnisse in erdachten Geschichten mit meinen Freunden, den Mad Artists verarbeitet und verfilmt. Das habe ich im Stil einer Comicserie und Trickfilmen sowie Hörspielen gemacht. Hier ein Einblick in eine Sendung, die ich für das Institut für neue Medien gestaltete, als ich dort 2015/16 Praktikant war:

TRIXILAND – Das Trickfilm-Magazin

Für das Institut neue Medien Rostock produzierte ich das Trickfilm-Magazin TRIXILAND, welches monatlich im Rostocker Offenen Kanal (ROK tv) ausgestrahlt wird. TRIXILAND stellt den Animationsfilm in den Mittelpunkt und präsentiert Werke verschiedener junger und bald wohl auch älterer Künstler, die sich in der Trickfilmwerkstatt des IfnM ideenreich diesem Genre widmen. Hinzu kommen preisgekrönte Beiträge von Filmfestivals und -Wettbewerben wie dem FiSH Filmfestival im Stadthafen.

Das Magazin „TRIXILAND“ bietet einerseits dem ambitionierten Trickfilm eine Plattform mit großer Reichweite, und gibt zum anderen einen Einblick in die Möglichkeiten, die die Trickfilmwerkstatt für die kreative Arbeit bietet.

Junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder bedienen sich unterschiedlicher künstlerischer Techniken, um ihre phantasievollen Kurzfilme zu produzieren. Hier seht ihr Streifen der Mad Artists, bei den junge Leute und Erwachsene mitmachen. Diese Gruppe habe ich schon 2008 gegründet. Und ich bin dankbar dass aus ihr, durch die Hilfe der Medienwerkstat in Rostock, Frieda 23, so was tolles geworden ist. Danke an das Institut für neue Medien Rostock!

Das Institut für neue Medien möchte mit „TRIXILAND“ eine Plattform bieten, auf welcher zum einen diesen Filmen eine Öffentlichkeit gegeben wird und andererseits der Zuschauer ermutigt wird, selbst einmal auf diesem Gebiet gestalterisch tätig zu werden. Dazu gibt es neben den Filmbeiträgen auch Tutorials, in denen Animationstechniken vorgestellt und erklärt werden.

Viele Schüler, Studenten, Medienpädagogen, FSJler und andere Medienschaffende aus der ganzen Welt können gern bei der Medienwerkstatt Rostock ihre Werke einreichen! Es wäre mein Traum, dass wir durch TRIXILAND viel mehr Menschen als nur Kinder und Jugendliche erreichen! Es gibt nämlich auch Animationsfilme für Erwachsene!

Euer Chr!s